tinya.org

Die drei nicaraguanischen Sängerinnen Gabriele Baca, Elsa Basil und Clara Grünhaben haben für die Kampagne „Todas juntas, todas libres“ ein Lied und ein Video aufgenommen. Am 6. März 2011 begann im Rahmen der Kampagne eine Konzertreise durch das ganze Land, die in der Hauptstadt Managua startete.

Nach Meldungen vom Nachrichtenportal poonal wurde die Kampagne von mehreren Frauenorganisationen gestartet. Mit der Kampagne sollen die Frauenrechte in Nicaragua gestärkt und einfordert werden. Die Vision der Organisatorinnen ist, dass das Leben von Frauen frei sein solle von “Misshandlung, Autoritarismus, HIV, Ausbeutung, Müttersterblichkeit, Diskriminierung, Arbeitslosigkeit, Feminizid, Rassismus, Ignoranz, Rassismus, Menschenhandel, Sextourismus, ungewollten Schwangerschaften, Gewalt, Straffreiheit, Vergewaltigung und allen Menschenrechtsverletzungen”.

Neben dem Feministischen Internationalen Radios FIRE (Radio Internacional Feminista) sind mehr als 30 Organisationen Teil der Kampagne: lokale Gruppen aus verschiedenen Regionen des Landes, landesweit agierende Organisationen wie das Frauennetzwerk gegen Gewalt (Red de Mujeres contra la Violencia), die Frauenbewegung María Elena Cuadra (Movimiento de Mujeres María Elena Cuadra), die Autonome Frauenbewegung MAM (Momimiento Autónomo de Mujeres), das Frauenkomitee der Gewerkschaften, das Frauenkomitee der Kooperativen oder auch die Frauen des Schriftstellerinnenverbandes von Nicaragua.

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Anlässlich des Music Freedom Day 2011 zeigt die ufaFabrik in Berlin am 3. März, 20 Uhr eine Collage aus Musik, Dokumentarfilm und Erzählungen. Sie gewährt damit tiefe Einblicke in die Khmer-Kultur. Gemeinsam mit dem renommierten Cellisten Sonny Thet, 1945 in Phnom Penh geboren und Kheav Sothan, geboren 1989 in Kompong Chhnang, einem jungen musikalischen Multitalent. Ebenso wird derAutor Erich Follath erwartet. Er liest aus seinem Buch „Die Kinder der Killing Fields“, in dem er das dunkelste Kapitel in der Geschichte Kambodschas und die Praxis der Vergangenheitsbewältigung beleuchtet.

Die ufaFabrik setzt den Fokus auf Kambodscha und die Demokratisierung der musikalischen und künstlerischen Prozesse im Land der Khmer. Nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg gibt es heute eine Rückbesinnung auf musikalische und künstlerische Wurzeln, die die Impulse für eine Gegenwartskultur in Kambodscha bilden.

Der Music Freedom Day wird 2011 bereits zum fünften Mal von der unabhängigen Organisation Freemuse ausgerufen. In Berlin ist die ufaFabrik erstmals Teil dieser weltweit stattfinden Veranstaltung, die für das Recht auf Meinungsfreiheit von Musikerinnen und KomponistInnen eintritt. [Quelle]

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20 Feb, 2011

Radio International: Durch den Orient

Posted by: Redaktion In: Radio

Freitag, 25. Februar, 24 Uhr, Radio CORAX, Halle UKW 95.9

Zu Gast im Studio ist der Orientwissenschaftler Christoph Carmesin. Mit ihm zusammen schwärmen wir aus in den Iran, nach Syrien, in den Libanon, nach Ägypten, in die Türkei und nach Kurdistan und wir erkunden den Maghreb-Raum. Zusammen mit Ihnen, wenn Sie Lust haben. Kommen Sie vorbei (Unterberg 11)- die Studiotür steht offen. Oder rufen Sie an und reden mit oder fragen nach. 03454700744

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09 Feb, 2011

ILA zum Thema “Musik und Politik”

Posted by: Redaktion In: News

In der Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika (ILA) dreht sich in der Februarausgabe alles um den Themenschwerpunkt “Musik und Politik”: Der uruguayische Liedermacher Daniel Viglietti im Interview, Violeta Leticia Torres Medina beleuchtet die Musik in Chiapas und die Zapatistische Bewegung, das Festival “Jóvenes en Resistencia” wird portraitiert und der guatemaltekische Hip Hoper Lucio Yaxón Guarax steht Rede und Antwort. Das nur ein kleiner Ausschnitt aus einem ansonsten vielseitigen und lesenswerten Heft. Mehr Infos dazu [hier].

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15 Jan, 2011

Radio International: Nie mehr ohne Indonesien!

Posted by: Redaktion In: Radio

Freitag, 28. Januar 2011, 24 Uhr, Radio CORAX, Halle UKW 95.9

Sendung zum Nachhören:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Nie mehr ohne Indonesien! – Zu Gast im Studio sind die Dresdner Künstlerin Franziska Fennert und die Musikerin Katharina Cummon. Beide Gäste haben ein Jahr lang in Yogyakarta gelebt. Den Grafiken von Franziska Fennert geben javanische und balinesische Einflüsse ihre Tiefe. Katharina Cummon ist Leiterin eines Gamelan-Orchesters.

Ein nächtlicher Talk über persönliche Eindrücke zu akustischen und visuellen Wahrnehmungen vom anderen Ende der Welt. Kommen Sie vorbei (Unterberg 11) oder rufen Sie uns an (0345 4700744) und reden mit oder fragen nach. Die Studiotür steht offen.

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30 Nov, 2010

Ciné Ethnography: Half Moon von Bahman Ghobadi

Posted by: Redaktion In: Movies|News

Mittwoch, 8. Dezember, 20 Uhr, Institut für Musik, Kleine Marktstr. 7, Halle/Saale

In der Filmreihe “Ciné Ethnography” wird am 8. Dezember der Film “Half Moon” aus dem Jahr 2006 gezeigt. Die Reise eines Busses mit Musikern im Niemandsland zwischen den Nationalstaaten entwickelt sich im Film des kurdischen Regisseurs Bahman Ghobadi zu einer Odysee mit ironisch-tragischen Untertönen. In gewisser Weise knüpft der Regisseur an seine semi-fiktionalen ethnographischen Filme wie “Die Zeit der trunkenen Pferde” an und erhielt dafür 2007 den Amnesty International Award und den Publikumspreis beim Internationalen Filmfestival in Istanbul.

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“Bisher haben wir es nur selten geschafft mal ein Stück bis zum Ende aufzunehmen. Die meisten Lieder dauern mehrere Stunden, wenn nicht gar Tage, wollte man sie bis zum Schluss singen.” Martha Stellmacher ist Musikwissenschaftlerin. Derzeit arbeitet sie bei der Nichtregierungsorganisation “Sampari Hukumu Bodol”. Im Rahmen eines Archivierungsprojektes reist sie durch die indische Provinz Tripura, macht Audioaufnahmen von den Liedern der Dorfgemeinschaften und transkribiert sie.

“Sampari Hukum Bodol” ist ein Kulturzentrum, das sich im indischen Tripura für die Kultur der so genannten tribals, der Stammesangehörigen, einsetzt. Radio CORAX sprach mit Martha über die Bedeutung “traditioneller” Musik im ländlichen Kontext in Indien: [Gespräch mit Martha Stellmacher].

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05 Nov, 2010

Queering Hip Hop zwischen Repräsentation und Aneignung

Posted by: Redaktion In: News

Donnerstag, 11. November 2010, 19 Uhr, Melanchthonianum, Hörsaal XX, Uniplatz 8/9, Halle/Saale

Vortrag mit Katharina Morawek (Wien) im Rahmen der Vortragsreihe queer einsteigen

Das Bild vom „sexistischen und homophoben Hip Hop“ ist eng verknüpft mit der Projektion, Kulturen des Hip Hop würden lediglich aus Schwarzen, männlichen, heterosexuellen Körpern bestehen – ein Paradigma, das die Soziologin Tricia Rose als „highly visible commercialized rap“ bezeichnet. Die Matrix, die dieser Wahrnehmung zu Grunde liegt, ist eine des Weiss-Seins, welches die eigene Position innerhalb von Populärkultur nicht hinterfragt. Doch wird das reibungslose Kursieren von mit Hip Hop verbundenen, stereotypen Bildern immer wieder von Hip Hop Artists in Frage gestellt und seit einigen Jahren sogar empfindlich gestört: Hip Hop wird offiziell ge-queert. Dabei kommen Repräsentationsstrategien zum Einsatz, die zwischen Parodie und Selbstbehauptung andere Sichtbarkeiten anstreben.
 Der Vortrag wird einige Strategien queerer Artists vorstellen.

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Donnerstag, 4. November 2010, 19 Uhr, Radio CORAX, Unterberg 11, 06108 Halle/Saale.

Die Zweigstelle der Südosteuropa-Gesellschaft in Halle und Radio CORAX laden ein zu einem Vortrag mit Alexander Pehlemann vom Zonic Magazin. Unter dem Titel “Punk, Folk & Nation” untersucht Pehlemann die Subkulturen im ehemaligen Jugoslawien.

Eine Annäherungs-Betrachtung mit Audio- und Video-Beispielen. Featuring: Jugo-Früh-Punk, Laibach Kunst, Idoli & Borislav Pekic, New Primitivism & Kusturica & die Folgen …

Radio CORAX sprach im Vorfeld des Vortrages mit Alex Pehlemann über die Subkulturen in Jugoslawien ausgehend von den siebziger Jahren bis zum Zerfall des Staates: [zum Radiointerview].

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Am Mittwoch, 27. Oktober 2010, um 20 Uhr wird der Dokumentarfilm “Die dritte Violine” im Rahmen der musikethnologischen Filmreihe “Ciné-Ethnography” gezeigt, im Institut für Musik, Kleine Marktstraße 7, 06108 Halle/Saale, Raum 471.

Der ruthenische Bergbauer Ivan besitzt viele Talente. Er spielt mehrere Musikinstrumente. Seine größte Leidenschaft gehört ohne Zweifel seinen Violinen. Außerdem baut er, buchstäblich aus dem Nichts heraus, Maultrommeln.

Der Dokumentarfilm “Die dritte Violine” ist der letzte Teil einer ruthenischen Trilogie. In diesem Jahr gewann “Die dritte Violine” von Regisseur Björn Reinhardt den Preis für den Besten Film beim 15. Internationalen Ethnographischen Film Festival in Sardinien.

Die Jury begründete ihre Entscheidung mit dem Hinweis auf das “eindrucksvolle, visuelle Portrait eines abgelegenen rumänischen Dorfes“, das der Film liefert. Dessen Charme resultiere aus den langjährigen persönlichen Beziehung seiner Bewohner, die auf gegenseitigem Respekt aufbauen. Der Film sei weder überladen mit Musik noch überfluteten ihn Kommentare eines Sprechers. Das mache “Die Dritte Violine” zu einem intensivem Erlebnis, das heutzutage so nur noch selten zu finden ist.

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