»Musik und Leben der Chiquinha Gonzaga«
Eine Sendung von Sabine Eichberg und Helen Hahmann. (gesendet am 30. Juli 2006)
»Musik und Leben der Chiquinha Gonzaga«
Eine Sendung von Sabine Eichberg und Helen Hahmann. (gesendet am 30. Juli 2006)
TINYA beim Bergvolk der “Phnong”
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
]
Nach dem Frühstück, das in Bananenblätter gehüllt war, leihen wir uns Mopeds aus und fahren auf zwei klapprigen Gefährten raus aus Sen Monomrom. Eines der Mopeds macht schon nach wenigen Minuten schlapp und wir müssen umkehren und es austauschen. Dann beginnt unsere Fahrt wirklich. Gen Westen. Eine Schotterpiste entlang, deren Anstiege das mit Conrad und Eckehard besetzte Moped nur widerwillig erklimmt. Wir fragen uns zu einem Phnong-Dorf durch und gelangen nach fast einer Stunde Fahrt landeinwärts zu einigen abgelegenen, gut versteckten Hütten. Kaum waren die Motoren der beiden Mopeds zum Stehen gekommen, stürzt uns ein junger Mann mit Basecap entgegen. Eilig preist er uns aufregende Elefanten-Trekking-Touren und erfrischende Wasserfälle an. Wir verstören ihn sichtlich, als wir dankend ablehnen und nach der traditionellen Musik seines Dorfes fragen. Er nickt geschäftig und meint: “Oh yes, no problem, but you have to give money for a song”. Wir sind einverstanden den Künstler für seine Arbeit auch anständig zu entlohnen und der Junge macht sich mit uns gemeinsam auf die Suche nach der Musik der Bergvölker Kambodschas …
Eine Sendung von Eckehard Pistrick. Erstausstrahlung im Juli 2006 auf Radio Corax.
![]() |
| Von Studienreise Kambodscha |
![]() |
| Von Studienreise Kambodscha |
![]() |
| Von Studienreise Kambodscha |
»Musik und Leben der Elza Soares«
Eine Sendung von Sabine Eichberg und Helen Hahmann.
Das booklet des Albums „Vivo Feliz“ der brasilianischen Sängerin Elza Soares trägt folgende Widmung:
„Für alle die den Mut besitzen etwas zu erschaffen und daran zu glauben: Sankt Jorge, Einstein, Yuri Gagarin, Galileo, Johanna d´Arc, Mahatma Gandhi, Martin Luther King Jr., Van Gogh, Mozart, Charles Chaplin, Vasco da Gama, Christoph Columbus, … Sie alle waren Ziele der Kritik, manche wurden verrückt genannt und andere wurden diskriminiert. Einschränkungen waren es, die ihrem Weg die Richtung gaben. Heute sind sie weithin bekannt. Jetzt verspüre ich die Angst, dass mich das selbe Schicksal ereilt, nun da ich Flügel habe, um zu fliegen. Wenn es so ist, dann werde ich verrückt. Ich umarme Euch. Wir sind am Leben!
Elza Soares
Beim Hören ihrer Lieder, die voller Energie und jugendlicher Spritzigkeit stecken, mag man es kaum für Möglich halten: Über siebzig Jahre ist sie inzwischen alt, das Urgestein der brasilianischen Samba. Elza Soares ist nah dran am aktuellen Musikgeschehen und auch nah dran an ihren Wurzeln, den persönlichen, wie auch den musikalischen. Das Beben ihrer widerspenstigen, facettenreichen Stimme ist stets voller Lebensfreude und läßt sich noch längst nicht von besinnlichen Stimmungen besänftigen. – Denn wir sind schließlich am Leben!
(04. Juni 2006)
Eine Sendung von Sabine Eichberg, Helen Hahmann und Eckehard Pistrick.
Ausgezeichnet mit dem Mitteldeutschen Medienpreis 2006.
Musik für Götter und Menschen. Die immergrüne Vulkaninsel ist Heimat der einzigen hinduistischen Gesellschaft Südostasiens und eines faszinierenden musikalischen Mikrokosmos. Eine Nachlese einer musikethnologischen Exkursion der Universität Halle bietet eine persönliche Annäherung an diese Vielfalt.
Ausgehend vom Künstlerdorf Ubud vermitteln Aufnahmen und Interviews mit berühmten Musikern der Insel, von Puppenspielern, Klangmagiern und Tänzerinnen das Bild einer traditionellen Musikkultur, die in Wechselbeziehung mit dem Tourismus das dritte Jahrtausend erreicht hat. Das nyepi-Neujahrsfest mit seinem beleganjur-Metallorkan, der hypnotisierende Trance-Tanz kecak und der verfeinerte Legong-Hoftanz werden in einem akustischen Reisetagebuch lebendig. Musikalische Grenzerfahrungen werden durch die persönichen Eindrücke und Stimmungsberichte der ExkursionsteilnehmerInnen beim Erlernen der traditionellen Instrumente des gamelan-Orchesters verdeutlicht. Die Verbindung zwischen Himmel und Erde übernimmt auf Bali immer noch die Musik. Und ihre Kraft ist ungebrochen.
(07. Mai 2006)
»Musik und Leben der Cássia Eller«
Eine Sendung von Sabine Eichberg. (09. April 2006)
Ein Portrait der brasilianischen Sängerin Cássia Eller.
Die erstmals im April 2006 ausgestrahlte Sendung ist eine Reminiszenz an die Musikerin und den Menschen Cássia Eller. Sie zeigt, wie nahe turbulente und friedliche Momente im Leben beieinander liegen und welche unbeschreibliche Kraft die Musik dabei transportiert. “… Es fällt schwer den portugiesischen Text der Lieder zu verstehen, aber man spürt um was es geht: Liebe, Tod, Hoffnung, Verfall, Euphorie … sie spiegeln das pralle Leben in allen Facetten wider, vorgetragen mit einer unglaublichen Leidenschaft.”
Konzert mit dem armenischen Gitarristen Davit Drambyan.
Eine Sendung von Helen Hahmann. (März 2006)
Der armenische Gitarrist Davit Drambyan stellte im roten Salon in Halle sein Programm mit armenischen Volksliedern vor. Er begleitet sich dabei auf seiner akustischen Gitarre und ließ sich beim Arrangieren der Stücke u.a. von System of a Down instpirieren.
Eine Sendung von Sabine Eichberg, Helen Hahmann und Eckehard Pistrick. (12. Februar 2006)
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Nach der dreiteiligen Reihe über Musik und Leben in Peru geht TINYA ab Februar erneut auf Sendung. Diesmal aber mit einer größeren thematischen Vielfalt. So soll in Zukunft eine Radioplattform entstehen, die ausgehend von der traditionellen Musik verschiedener Länder und Kulturen tolerant und gerecht zuhört. Einmal im Monat rücken neben Peru zunächst die Länder Albanien und Brasilien in den musikalischen und kulturellen Blickpunkt. Diese Länderauswahl beruht auf einem unmittelbaren Bezug zu den MacherInnen der Sendung, den sie Euch in der ersten Folge am 12. Februar um 18 Uhr verraten werden.
»Musik und Leben in Peru. Musik der Küste.«
Eine Sendung von Helen Hahmann. (November 2005)
Ein musikalischer Streifzug durch Lima und die Küstenregion Perus. Mit música criolla von Chabuca Granda, afroperuanischer Musik von Victoria Santa Cruz und pregónes von Nicomedes. Weiter werden die beiden international bekannten Sängerinnen Susana Baca und Eva Ayllón vorgestellt.
»Musik und Leben in Peru. Musik der Anden.«
Eine Sendung von Helen Hahmann. (Oktober 2005)
Zuerst führt die Reise zur Musik der orquestá típica ins Hochland von Peru. Weiter dann Richtung Süden, nach Ayacucho. Über das kleine andine Saiteninstrument charango sprechen wir mit dem Musikethnologen Julio Mendívil. Der barocken und traditionellen andinen Musik begegnen wir beim Konzert des Gitarren-Quartetts Temple Diablo in Cuzco.
»TINYA: Musik und Leben in Peru. Teil I: Musikszene Lima«
Eine Sendung von Helen Hahmann.
Peru verfügt über eine schier unüberschaubare musikalische Vielfalt. Hierzulande können wir aber oft nur für europäische Ohren zurechtgestutzte Flöten- und Harfenmusik hören, die womöglich von Straßenmusikern in bunten Bommelmützen, Ponchos und Lamawollsocken gespielt wird.
Die Sendereihe TINYA stellt in drei Teilen dir Musiklandschaft des südamerikanischen Landes vor. Los geht es mit einem Ausflug in die Musikszene der Hauptstadt Lima. Dort ist das Angebot an Bands reichhaltig. Sie vermischen Latin, Rock oder Jazz mit landestypischen Musikstilen und Instrumenten. Neben progressivem Rock der legendären Band Frágil, werden u.a. auch der Liedermacher Omar Camino, die Nachwuchsmusikerin Leslie Patten, Latinjazz von José Luis Madueño und die percussionlastigen Stücke von Manongo Mujica zu hören sein.
Von vielen Künstlern nicht unbeachtet bleiben die Diskrepanzen, denen sich Peru ausgesetzt sieht. Die erdrückende Realität, mit der die Hauptstadtbewohner tagtäglich konfrontiert sind, holt auch sie immer wieder ein. Die Sehnsucht vieler Peruaner noch sozialer Gerechtigkeit, Stabilität und materieller Sicherheit ist groß.
Die Sendung basiert auf persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen, die während eines sechsmonatigen Aufenthalts in Peru gesammelt wurden. Sie versucht eine Vorstellung vom Leben in dem so weit entfernten Land zu vermitteln.
Der Name der Sendung stammt aus dem Quechua, der Sprache der indigenen Bevölkerung des Andenhochlandes. TINYA bezeichnet eine kleine Rahmentrommel, die zumeist von Frauen in zeremoniellen und festlichen Kontexten gespielt wird. Sie gibt den Rhythmus vieler traditioneller andiner Tänze vor und soll auch Taktgeber für dieses buntgemischte „Tänzchen“ durch die Musiklandschaft Perus sein.
Gesendet am 17. September 2005 auf Radio Corax.